Weiterentwicklung des Konzepts zur Berufsorientierung

Die Heterogenität der Lerngruppen nimmt immer stärker zu und so wird es für uns selbstverständlich, dass wir die Vielfalt der Lernausgangslagen willkommen heißen. Wir nutzen diese produktiv für das Von- und Miteinander Lernen in den individuellen Informations-, Orientierungs- und Reflexionsprozessen zur Berufsorientierung.

 

Geleitet werden wir vom christlichen Menschenbild: Evangelische Schule ist mehr als eine Bildungsstätte. Lehrer sind im biblischen Verständnis „Menschenfischer“, „Seelentröster“ und „Hoffnungsboten“, die das JA Gottes verkörpern und mit seinem Segen Schüler darin bestärken, eigene Wege zu entdecken und Lebensorientierung zu gewinnen.

 

Ziel der Berufsorientierung ist die Erziehung zu mündigen, verantwortungsbewussten, selbstbestimmten, toleranten und interessiert zugewandten jungen Erwachsenen, die auf die Anforderungen der Berufs- und Arbeitswelt vorbereitet sind und sozial kompetent, lebenspraktisch, werte- und leistungsorientiert einsteigen. Wir sind davon überzeugt, dass Gott dafür jedem Menschen die gleiche Würde gegeben hat und jeder Mensch, unabhängig seiner Leistungsfähigkeit, einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen und wirtschaftlichen System gestaltet. Es ist unsere Aufgabe Jugendliche und ihre Unterstützerkreise zu bestärken die von Gott geschenkten Ressourcen zu nutzen. Dafür arbeiten wir ausgehend von einem gemeinsamen, inklusiven Basismodul für alle Schüler, individuell und differenziert entsprechend der Entwicklungslagen und angestrebten Schulabschlüsse.

Michaelschule in Rostock

 
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