Evangelische Schulstiftung - 61. Adensen-Hallerburg


Mit zieldifferenten Angeboten den individuellen Förderbedürfnissen entsprechen

In unserer kleinen einzügigen Grundschule mit 76 Schüler*innen hat das Thema Inklusion bereits Einzug in das tägliche Schulleben genommen. Die sechs Schüler*innen mit dem Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung nehmen weitestgehend am Unterricht ihrer Klasse teil. Hierbei werden vier dieser Kinder durch Schulbegleitungen unterstützt, zudem wird der Unterrichtsstoff im Hinblick auf Schwierigkeitsgrad und/oder Umfang angepasst. Über den gemeinsamen Unterricht hinaus wird mit zieldifferenten Angeboten den individuellen Förderbedürfnissen der Schüler*innen entsprochen. Ein zentrales Prinzip in der Arbeit mit Förderkindern ist der handelnde Umgang mit konkreten Gegenständen. An einem Praxistag in der Woche kommen wir den Förderbedürfnissen dieser Schülergruppe in besonderer Weise entgegen. Je ein Regelkind aus den Klassen und die Kinder mit dem Unterstützungsbedarf Geistige Entwicklung kaufen im Dorfladen ein, bereiten Mahlzeiten zu, es wird gewerkt, gebastelt und gemalt oder es werden Unterrichtsgänge unternommen. Mit diesem Angebot, in dem die Kinder konkret und handlungsorientiert zusammen arbeiten, folgen wir dem Anspruch, eine inklusive Schule mit besonderer pädagogischer Ausrichtung zu sein. Projekttage und Projektwochen finden bei uns mehrmals im Jahr statt. Hier treffen die Kinder auf altersgemischte Gruppen und können so ihre individuellen Fähigkeiten in die Gruppenarbeiten einbringen. Wir legen großen Wert auf die Förderung der Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit der Kinder und gestalten handlungsorientierte Angebote. In den Projekten können die Kinder Aufgaben nach eigenem Interesse wählen und in ihrem Tempo arbeiten, was allen Kindern zugute kommt. Weiterhin planen wir, im kommenden Schuljahr den Sachunterricht projektorientiert, fächer- sowie klassenübergreifend durchzuführen.