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Theaterprojekt der politischen und kulturellen Bildung zum Thema Flucht und Vertreibung

Die Erzählung Amirs, eines inzwischen 18 jährigen geflüchteten Afghanen, dient als Ausgangsmaterial für die Arbeit mit Jugendlichen gleichen Alters, in den Kontext Schauspiel gesetzt.

Unter Einbeziehung von Werken der Klassik werden grundlegende, in Amirs Geschichte auftauchende und übertragbare Aspekte menschlicher Erfahrung auf einer persönlichen Ebene performativ erkundet.

Innerhalb dieser Übungen schafft das Entdecken von Formen des individuellen Ausdrucks sowie das Ausloten der eigenen Emotionalität eine emotionale Nähe zum Erzähler. Die Original-Sprachaufnahme in Farsi ermöglicht den auditiv-sinnlichen Zugang zu Amirs Person und Kultur. Teile davon werden, gemeinsam mit selbst entwickelten Sprach- und Klangsequenzen, in die Gestaltung einer dynamischen Klangcollage eingebunden. Das Verweben der Tonspuren ähnelt dem Verknüpfen unterschiedlicher kultureller und persönlicher, dabei auch fremdartiger und miteinander kontrastierender Qualitäten. Fragen der Verunsicherung durch das Unbekannte, Nicht-Deutbare können daran verhandelt werden. In einem Theorieteil wird die Geschichte Amirs in einem umfassenderen Kontext beleuchtet: kulturell, politisch, historisch.

Im Projekt werden durch Übung, Impuls und Experiment, durch die Vermittlung von Techniken, die Reflexion von Eindrücken sowie die Diskussion von Haltungen und Gedanke den Jugendlichen die Möglichkeit der persönlichen Entwicklung mit dem Material.

Nicht aus Amirs konkreten Erfahrungen wird im Zuge dessen ein musikalisch-performatives Gewebe entwickelt, sondern aus den vielschichtigen, individuellen Auseinandersetzungen damit.

 

Die Evangelische Schulstiftung in der EKD unterstützt das Projekt im Rahmen einer Projektwoche.

Evangelische Schule Neukölln

 
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Evangelische Schulstiftung in der EKD
Herrenhäuser Straße 12
30419 Hannover
Telefon: 0511 2796-355
 

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