Evangelische Schulstiftung - Stiftungsgeschichte


Die Gründung der Evangelischen Schulstiftung in der EKD ist eine unmittelbare Folge der deutsch-deutschen Wiedervereinigung. Im Zuge der zahlreichen Schulgründungen in den neuen Bundesländern wurde 1994 durch beispielhaftes solidarisches Handeln verschiedener Landeskirchen die Evangelische Schulstiftung in der EKD gegründet.

Die bayerische Schulstiftung trug dabei unter dem damaligen Vorsitzenden Herrn Dr. Jürgen Bohne maßgeblich dazu bei, das Aufgabenfeld der jungen Stiftung zu bestimmen. Schulneugründungen und deren Verwaltungsübernahme zählten zu den ursprünglichen Aufgaben. Durch Frau Annegrethe Stoltenberg, die damalige Leiterin der Bildungsabteilung in der EKD, war von Anfang an eine Bindung zum Kirchenamt der EKD in Hannover gesetzt. Insbesondere die Anschubfinanzierungen der EKD- Synoden 1996 und 1999 ermöglichten es, dass die Schulstiftung ihre Tätigkeit beträchtlich ausbauen konnte. Mit dem Umzug der Stiftung von Nürnberg nach Hannover 2003 rückten Fragen der Qualitäts-entwicklung, Fort- und Weiterbildung der Lehrkräfte, aber auch die Schärfung des evangelischen Profils neben dem traditionellen Aufgabenfeld der Schulneugründungen in den ostdeutschen Bundesländern in den Vordergrund.

Mit ihrem 20-jährigen Jubiläum am 27. Juni 2014 in Berlin ist die Evangelische Schulstiftung in eine weitere Etappe eingetreten. Neue Schwerpunktsetzungen, die den Veränderungen der Bildungsland-schaft gerecht werden, bestimmen die Zukunft. Neben den traditionellen Aufgaben tragen Sonderprogramme dazu bei, das evangelische Schulwesen zu festigen, zu gestalten und zu stärken.

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