Evangelische Schulstiftung - Nachricht


Eltern im Fokus

Ende Mai 2019 trafen Vertreter evangelischer Schulneugründungen zum Netzwerktreffen „Schule im Aufbau – Perspektive Elternarbeit“ in Salzgitter zusammen.

Netzwerktreffen „Schule im Aufbau - Perspektive Elternarbeit“ in Salzgitter | Fotos: Dr. Wolfgang Fritzsche

Netzwerktreffen „Schule im Aufbau - Perspektive Elternarbeit“ in Salzgitter | Fotos: Dr. Wolfgang Fritzsche

(Salzgitter) Es war wieder so weit. Die Evangelische Schulstiftung in der EKD lud zu ihrem zweiten Netzwerktreffen Schule im Aufbau nach Salzgitter ein. 16 Schulen reisten aus der ganzen Bundesrepublik an, um das Thema Eltern in den Fokus zu nehmen. Welche Erfahrungen verbergen sich hinter Schlagworten wie Elternarbeit, Elternkommunikation und Elternbeteiligung? 

„Eltern gehören neben dem Personalmangel, der Inklusion und dem Dauerbrenner Verhaltensausfälligkeiten laut Studie zu den Kardinalproblemen von Schulen“, unterstrich Dr. Gerd Meiborg, Schulleiter der Heinrich-Albertz-Schule in Salzgitter, bei dem Besuch der „Netzwerker“ in seiner Schule. Das Eltern sinnvoll und gut, jedoch überaus strukturiert in das System Schule eingebunden werden müssen, zeigte Dr. Achilles Markert als Trägervertreter von drei Schulen im Wilsdruffer Land in Sachsen. Arbeitseinsätze lassen sich als beachtenswerter Kostenfaktor abbilden, wenn sie zielgerichtet und gut durchorganisiert werden. Dafür lohnt es sich mit speziellen Computerprogrammen zu arbeiten.
Dennoch kommt es vor allem auf Empathie, Perspektivwechsel und Kommunikation an“, hob die Bloggerin, Beraterin und Mutter von drei Kindern, Anne-Lu Kitzerow-Manthey hervor.

„Noch haben wir das Netzwerktreffen nicht abschließend evaluiert, doch erste Auswertungen zeigen deutlich, es war eine gute Veranstaltung“, so Dr. Annerose Fromke, die Pädagogische Geschäftsführerin der ESS EKD, „wobei der Schulbesuch von den Teilnehmenden besonders positiv hervorgehoben wurde sowie der Austausch untereinander.“ Fromke betonte: „Als Bundesstiftung ist es für uns eine immer wieder eine große Herausforderung unterschiedliche Menschen aus unterschiedlichen Schultypen, Trägerformate und Schulentwicklungsstufen ergebnisträchtig ins Gespräch zu bringen und Themen so zu setzen, dass sich am Ende jeder Teilnehmende bereichert fühlt. Im Juni 2020 geht es in Berlin weiter, dann unter der Perspektive Fundraising.“

Dr. Annerose Fromke, ESS EKD, Pädagogische Geschäftsführerin