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„Freie Schulen müssen mitgedacht werden.“

(Hannover/Adensen, 16.08.2019) Bei ihrem heutigen Besuch an der evangelischen CJD Grundschule Adensen konnte Mareike Wulf (CDU) die letzten Vorbereitungen für die Schulanfänger*innen begutachten. Sie hörte von den Herausforderungen, die inklusive Schulen in privater Trägerschaft zu meistern haben und versprach, sich für eine bessere Finanzierung einzusetzen.

Mareike Wulf (rechts im Bild) zu Besuch in der CJD Grundschule Adensen

Mareike Wulf (rechts im Bild) zu Besuch in der CJD Grundschule Adensen

Die 2. Klasse probte fleißig „Die Affen rasen durch den Wald“ und die 4. Klasse gestaltete Namensschilder für die 22 Kinder, die am Samstag der ersten Schulwoche nach den Sommerferien eingeschult werden, als Wulf durch die einzügige Schule im Süden von Hannover ging. „Ich finde wichtig, dass das Grundgesetz Raum für Schulen in privater Trägerschaft lässt und begrüße, dass es sie gibt.“, so Wulf. Interessiert ließ sich die Bildungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Niedersächsischen Landtag den innovativen Projektunterricht der inklusiv arbeitenden Grundschule zeigen und war überrascht, wie weit einige Schülerinnen und Schüler fahren, um an der CJD Grundschule zu lernen. „Die Eltern bringen ihre Kinder zum Teil aus Hannover oder Hildesheim zu uns“, erklärte die Schulleitung Susanne Lilje, „gerade bei Schüler*innen mit Förderbedarf nehmen wir dem staatlichen Schulsystem da einige Kinder ab, die besondere Betreuung brauchen. Uns gelingt es, jedes einzelne Kind gut im Blick zu haben, weil wir zum einen eine kleine Schule sind und zum anderen mit großer Offenheit und Kreativität im multiprofessionellen Kollegium arbeiten.“

 

Susanne Lilje, selbst Sozialpädagogin und Leitung einer 4. Klasse lobte: „Die Förderung der Evangelischen Schulstiftung in der EKD war ein Segen für uns, wir konnten uns richtig auf den Weg in die Inklusion machen.“ Gleichzeitig betonte sie, dass die staatlich gewollte Finanzierungslücke bezüglich der pädagogischen Mitarbeiter*innen sie hart treffe und sie zum Teil die Mittagsbetreuung aus Lehrdeputat gewährleisten muss. Zusätzlich seien zum neuen Schuljahr Stunden für Schulbegleitungen gestrichen worden, was dazu führt, dass sie teilweise allein in Klassen mit bis zu einem viertel Kinder mit Sonderförderbedarf unterrichte. „Das macht es uns schwer, unsere hohen Standards zu halten und allen Kindern gerecht zu werden.“, so Lilje.  

 

Wulf nahm sich Zeit für die Sorgen von Schulbegleitungen und Mitarbeitenden und versprach, sich weiterhin für eine zügige Überarbeitung des Referenzmodells und eine adäquatere Finanzierung der Inklusion an freien Schulen einzusetzen.

 

Text / Foto: Friederike Goedicke, Fachbereichsleitung Integration und Inklusion, Evangelische Schulstiftung in der EKD


 
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